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Wie die Macht der Gedanken das Leben bestimmt

Wie die Macht der Gedanken das Leben bestimmt

Viele Menschen haben schon einmal etwas von der Macht der Gedanken gehört, aber kaum jemand weiß, um was es sich dabei tatsächlich handelt. Ein bestimmtes Gesetz, was auch Resonanzgesetz genannt wird, besagt, dass jeder Mensch mit der Kraft seiner eigenen Gedanken seine eigene Realität erschaffen kann. Dies kann ein sehr wertvolles Instrument sein, aber es gibt auch Auswirkungen, die negativ sind. Im Grunde besagt das Gesetz nichts anderes, als dass es zwischen der Gefühls- und Gedankenwelt sowie den äußeren Lebensumständen einen direkten Zusammenhang gibt.

Das Prinzip dieses Gesetzes ist nicht neu, bereits vor mehr 150 Jahren gab es Aussagen zu diesem Thema, die immer wieder auf das gleiche Konzept hinauslaufen.

Wo hat das Gesetz seinen Ursprung?

Das Resonanzgesetz taucht zum ersten Mal im Jahre 1877 auf, angeblich hat es die russische Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky formuliert. In ähnlicher Form taucht das Gesetz zudem in der Bibel auf. Dort heißt es bei Markus, Kapitel 11, Vers 24: „Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr‘s empfangen werdet, so wird‘s euch werden. Marcus Aurelius hat es zwar anders, aber trotzdem sehr ähnlich formuliert, als er sagte: „Das deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab“. Viele kennen das deutsche Sprichwort: „Wie du in den Wald hineinrufst, schallt es heraus“. Auf diese Weise kann das Gesetz der Anziehung ebenfalls beschrieben werden.

Alles, was ein Mensch macht, hat auch eine Resonanz. Der Drang vieler Menschen zur Selbstoptimierung ist ein aktueller Boom, der dem „Law of Attraction“, wie es in Englisch heißt, entgegenkommt.

Gleiches zieht Gleiches an

Scherzhaft heißt es gerne, dass sich Unterschiede anziehen. Beim Resonanzgesetz ist es anders, Gleiches zieht hier Gleiches an. Das Gesetz geht außerdem davon aus, dass es die Gefühle und die Gedanken sind, die die Realität jedes einzelnen Menschen bestimmen. Das Resonanzgesetz versteht sich als ein universelles Prinzip, was für jeden Menschen, zu jedem Zeitpunkt und in jedem Bereich des Lebens anwendbar ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die Gestaltung der Freizeit, die Finanzen oder eine ist.

Die Engländer nennen das Resonanzgesetz „Thoughts become Things“, Gedanken werden zu Dingen. Alle Gedanken manifestieren sich auch in der Realität des Lebens. Nicht wahr ist das, was man sich wünscht, sondern vielmehr das, woran man denkt.

Kein Gut und kein Böse

Diejenigen, die nach dem Resonanzgesetz leben, sind fest davon überzeugt, dass das Universum keinen Unterschied zwischen schlechten und guten Gedanken macht. Menschen bewerten ihre Gedanken und ihre Umwelt. Jeder Gedanke erzeugt eine bestimmte Schwingung und soll damit wieder Gedanken und neue Gefühle in einer ganz ähnlichen Schwingung anziehen, wie ein Magnet.

Einfacher erklären lässt sich das Ganze mit dem berühmten ersten Eindruck. Wer jemanden kennenlernt, bildet sich in den ersten Sekunden der Begegnung eine Meinung. Bekanntlich ist der erste Eindruck immer der Beste und wird selten später revidiert. Wer mit einem auf einen anderen Menschen zugeht, macht es wahrscheinlicher, dass der andere ihm ebenfalls freundlich gegenüber tritt.

Eine große Herausforderung

Das Resonanzgesetz hat einen großen Vorteil, der aber gleichzeitig die größte Herausforderung darstellt. Niemand außer demjenigen selbst ist für seine Realität verantwortlich. Damit ist es einfach, aus der Opferrolle zu schlüpfen, dafür steigt aber die Eigenverantwortung. Um das Resonanzgesetz überhaupt anwenden zu können, ist das eigene Bewusstsein der wichtige Schlüssel, sowohl über die Gedanken, die Gefühle und alle Handlungen. Wichtig ist es, sich seiner Gedanken bewusst zu werden und sie stets klug zu wählen. Niemand ist seinen Gedanken ausgeliefert, jeder kann sie lenken und damit auch selbst über sein Leben bestimmen.

Wichtig ist es zudem, die Gedanken immer richtig zu formulieren. Wer beispielsweise darüber nachdenkt, wie schön es doch wäre, wenn es auf der Welt keinen Krieg mehr geben würde, denkt dabei unweigerlich über den Krieg nach. Ein schönerer Gedanke ist: Wie schön wäre es, wenn überall auf der Welt Frieden herrschen würde? Um die Gedanken besser formulieren zu können, ist es hilfreich, sie aufzuschreiben.

Keine wissenschaftlichen Beweise

Das Resonanzgesetz wird viel und oft kritisiert, vor allem, weil es sich wissenschaftlich nicht belegen lässt. Diejenigen, die von dem Gesetz überzeugt sind, zudem daran, dass es Erfolgserlebnisse gibt. Das Problem dabei ist, dass keiner überprüfen kann, was in der Gedankenwelt eines anderen Menschen vorgeht. Die Prinzipien lassen sich außerdem nicht auf alle Menschen übertragen. Wer beispielsweise das Opfer einer Gewalttat wurde oder schwer erkrankt ist, wird mit dem Gesetz eher wenig anfangen können. Aus rein theoretischer Sicht könnten diese Menschen genauso von dem Gesetz profitieren, um ihren inneren Frieden wiederzufinden. Allerdings lässt sich niemand, der einen Krieg miterlebt hat, sagen, dass er für sein Elend noch selbst verantwortlich ist.

Negative Auswirkungen

Auf Menschen, die unter psychischen Problemen wie Depressionen oder einer Angststörung leiden, kann sich das Resonanzgesetz sogar negativ auswirken. Diese Menschen werden allein schon durch ihr Krankheitsbild von negativen Gedanken geplagt. Die Vorstellung, dass sich diese Gedanken im wirklichen Leben noch manifestieren, würde zusätzlichen Druck ausüben und die Gedanken, die sich ständig im Kreis drehen, noch mehr verstärken. Der These, dass negative Gedanken etwas Reinigendes für die Seele haben, wird nicht jeder zustimmen. Jeder Mensch denkt wahrscheinlich jeden Tag über etwas Negatives nach und verwirft diesen Gedanken auch schnell wieder.

Jeder kann seine Umgebung beeinflussen

„Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal“ – dieser Satz des Schriftstellers Mark Twain sagt viel über das Resonanzgesetz aus. Wer beispielsweise am Morgen „mit dem falschen Bein“ aufgestanden ist, denkt wahrscheinlich: Dieser Tag ist nicht mein Tag und prompt verläuft auch der ganze Tag chaotisch. Wer hingegen mit einem Lächeln aufsteht und denkt: Dieser Tag wird ein richtig schöner Tag, wird mit ziemlicher Sicherheit einen gelungenen Tag erleben.

Jeder kann sein Schicksal mit der Macht seiner Gedanken mehr oder minder selbst bestimmen. So etwas funktioniert natürlich nicht immer, ist die Grundvoraussetzung jedoch richtig, dann kann das Resonanzgesetz seine Wirkung entfalten. Daher ist es so wichtig, die Kraft der Gedanken zu verstehen und sich sehr genau zu überlegen, welche Kraft hinter diesen Gedanken steht. Wenn danach die Handlung erfolgt, kann es Auswirkungen für die Umgebung und auch auf die Welt haben, in der wir leben.

Bild: @ depositphotos.com / denisismagilov

Tommy Weber