Welche griechische Insel ist eine Reise wert?

Welche griechische Insel ist eine Reise wert?

Griechenland gehört aus vielerlei Gründen zu den beliebtesten Urlaubszielen in Europa: Das Land hat eine lange, spannende Geschichte, dort wurde der Grundstein für die Demokratie gelegt und es gibt unendliche viele Mythen und Sagen. In erster Linie sind es jedoch die griechischen Inseln, die auf Feriengäste wie ein Magnet wirken. Dort erwarten sie romantische Dörfer, eine paradiesische und einzigartig schöne Strände. Jede griechische ist perfekt für eine Auszeit vom Alltag und fasziniert auf eine ganz besondere Weise.

Santorin – für alle, die romantisch sind

Wer sich gedanklich eine griechische Insel vorstellen soll, wird sich mit Sicherheit Santorin vorstellen. Blau und Weiß – dies sind die dieser Insel im Süden der Kykladen im Ägäischen Meer. Strahlend weiß sind die Häuser, leuchtend blau die Kuppeln der Kirchen. Alle, die schon einmal auf Santorin waren, wissen, dass diese Insel die Top-Fotokulisse unter den Inseln ist. Besonders bekannt und beliebt ist der kleine Ort Oia mit seinen Terrassen, den kleinen Cafés und den verwinkelten Gassen. Santorin ist eine Vulkaninsel und Oia wurde am Hang eines erloschenen Vulkans erbaut.

Der vulkanischen Erde verdankt Santorin auch seine pechschwarzen Sandstrände, die einen interessanten Kontrast zum blendenden Weiß der Häuser darstellen. Der vielleicht schönste Strand heißt Amoudi und liegt direkt unterhalb von Oia. Romantiker sollten auf jeden Fall einen Spaziergang auf den Klippen machen, wenn die untergeht.

Rhodos – die beliebteste griechische Insel

Urlauber, die eine griechische Insel mit besonders schönen Stränden suchen, sind auf Rhodos immer richtig. Der Legende nach soll der altgriechische Sonnengott Helios, als er die Insel aus dem Meer auftauchen sah, Rhodos zu seinem Wohnsitz gemacht und zugleich auf einen Platz auf dem Olymp verzichtet haben. So wie dem altgriechischen Gott geht es vielen Besuchern von Rhodos, sie sind begeistert von der der Insel in der südlichen Ägäis. Welche griechische Insel hat die schönsten Strände? Die Antwort kann nur Rhodos lauten. Der feinsandige Tsambika Beach gilt als der schönste Strand der Insel und alle, die Kitesurfen, sind in Prassonissi, im Süden von Rhodos, immer richtig.

Sehenswert ist außerdem Rhodos- mit einer mittelalterlichen Stadtmauer und dem Großmeisterpalast, der einst vom Johanniterorden erbaut wurde. Wer seinen in Ruhe genießen will, sollte eines der wunderschönen Dörfer wie etwa Lindos wählen.

Mykonos – die authentische Insel

Kleine enge Gassen, Häuser mit bunten Geländern, die die Form eines Kubus haben und keine Neubauten, die den Blick auf die typischen Windmühlen verhindern – Mykonos in der Ägäis ist eine griechische Insel wie aus dem Bilderbuch. Die Insel ist immer noch ein Treffpunkt des internationalen Jetsets, der sich in den schicken Bars und Restaurants am Hafen trifft. Am Tag fahren die Urlauber mit den Badebooten zu den wunderschönen Sandstränden wie dem Paradise Beach, der seinem Namen alle Ehre macht. Ein berühmter Treffpunkt sind noch die Windmühlen.

Von dort aus bietet sich ein fantastischer Blick auf die alten Kapitänshäuser, und wenn dort am Abend die Lichter angehen, ist die Stimmung perfekt.

Korfu – die grüne Insel der Legenden

Wer sich verlieben möchte und gleichzeitig eine griechische Insel besuchen will, sollte Korfu wählen, die zweitgrößte der Ionischen Inseln. Der Legende nach werden alle, die einmal durch das berühmte Felsentor „Canal d’Amour“ geschwommen sind, Glück in der haben. Verliebte Pärchen, die durch das Tor schwimmen und sich anschließend küssen, bleiben zusammen. Korfu ist die grüne Insel, die schon die österreichische Kaiserin Sisi verzaubert hat. „Achilleion“ heißt ihr wunderbar kitschiges Schloss, was hoch über der Ostküste steht.

Sehenswert auf Korfu ist auch die Altstadt, die von zwei markanten Festungen begrenzt wird. Alle, die das ursprüngliche Korfu erleben wollen, sollten unbedingt das herrlich nostalgische Campiello-Viertel besuchen. Um die griechische Insel zu erkunden, ist ein Mietwagen die beste Idee. Vier Millionen Olivenbäume glitzern silbern in der Sonne, in Türkis schimmert die Felsenküste bei Paleokastritsa, weiß leuchtet das alte Kloster und goldgelb sind die feinen Sandstrände von Sidari.

Kos – die ideale Insel für Familien

Jeder sollte Kos kennen, denn im kleinen Dorf Platani lebte und arbeitete der Arzt Hippokrates, dessen Eid jeder Mediziner noch heute schwören muss. Urlauber, die diese griechische Insel im östlichen Teil der Ägäis vor der Küste Kleinasiens besuchen, schwören eher auf die herrlichen Strände, wie Camel Beach, Sunny Beach oder die malerische Bucht von Kamari. Kos bietet neben vielen Hotelanlagen, die für Familien ideal sind, eine Menge an Sehenswürdigkeiten. So steht am Hafen von Kos noch immer die Platane, unter der Hippokrates einst seine Schüler unterrichtet haben soll.

Im Süden ist die Embros-Therme zu finden. Aus einem schmalen Felsenspalt fließt bis zu 49° Grad heißes Wasser aus einer Heilquelle in ein Becken. Das Wasser soll bei Rheuma, bei Arthritis und bei Muskelerkrankungen helfen.

Kreta – die Insel für Naturfreunde

Kreta, die größte und südlichste Insel Griechenlands, kann mit pittoresken Bergdörfern, wunderschöne Felsenküsten und 15 Kilometer langen Stränden punkten. Kreta ist das optimale Ferienziel für alle, die die Natur lieben und einen ruhigen Urlaub verbringen wollen. Sehenswert ist die Altstadt der Insel, die von der 400 Jahre dauernden Herrschaft der Venezianer geprägt wurde. Der Hafen ist am Abend ein beliebter Treffpunkt, um in einer der vielen Tavernen ein Glas Wein zu trinken oder eine der köstlichen Spezialitäten zu probieren. Bis in die Nacht sitzen die verliebten Pärchen am Rimondi-Brunnen, um Händchen zu halten und sich tief in die Augen zu schauen.

Die Hafenstadt Rethymno ist eine weitere Sehenswürdigkeit auf Kreta. Die engen Gassen und die weißen Häuser mit den roten Dächern, die in der Sonne leuchten, sind beliebte Fotomotive und erinnern an Dörfer in der italienischen Toskana.

Fazit zu Griechischen Inseln

Sind es die malerischen Buchten, die romantischen Promenaden der Häfen oder vielleicht doch die vielen Sehenswürdigkeiten sowie die Mythen und Legenden aus längst vergangenen Zeiten, die die griechischen Inseln so faszinierend machen? Wahrscheinlich ist es die gelungene Mischung aus allem. Grün sind die Inseln im Ionischen Meer, weiß und blau sind die Farben der Kykladen und wer einmal dort war, kommt mit Sicherheit wieder. Sportliche aktive Urlauber kommen hier auf ihre Kosten, ebenso wie diejenigen, die einen ruhigen und entspannten Urlaub verbringen wollen. Antike Tempel erzählen die lange Geschichte der Inseln, an denen die Götter sogar noch heute Freude hätten. Griechenland hat eine in jeder Hinsicht bemerkenswerte Inselwelt, die zu den schönsten Orten in Europa gehört.

Bild: @ depositphotos.com / DmitryRukhlenko

Tommy Weber