Warum sich Webseitenbetreiber Backlinks wünschen

Warum sich Webseitenbetreiber Backlinks wünschen

Das hat mittlerweile Dimensionen angenommen, die man sich kaum vorstellen kann: Weltweit gibt es mehr als 1,8 Milliarden Webseiten. Dank Suchmaschinen wie Google können wir trotzdem einfach finden, wonach wir suchen. Dazu müssen wir bloß die wichtigsten Schlagworte, beziehungsweise „Keywords“ in die Suchliste eintippen und im Bruchteil einer Sekunde werden uns passende Webseiten angezeigt. Die Suche ist so effektiv, dass die gewünschte Information oder das bevorzugte Angebot in der Regel bereits in den ersten paar Ergebnissen zu finden ist. Aus diesem Grund erhalten die Seiten, die weit oben in den Suchergebnissen vertreten sind, mit Abstand die meisten Klicks. Nun verhält es sich aber so, dass so gut wie jeder Webseitenbetreiber gerne viele auf seiner Seite haben möchte, insbesondere, wenn er mit seiner Seite ein wirtschaftliches Interesse verfolgt oder seine Bekanntheit steigern möchte. Wie kann man sich also gegen andere Webseiten mit ähnlichen Inhalten durchsetzen und dafür sorgen, dass die eigene Webseite im Ranking von Google und Co. weit oben auftaucht?

Suchmaschinenoptimierung

Darauf hat sich ein Zweig des -Marketings spezialisiert: Die Suchmaschinenoptimierung, auch als SEO bekannt. Dabei geht es einerseits darum, Optimierungen an der eigenen Webseite vorzunehmen, beispielsweise in Bezug auf technische Aspekte oder die Inhalte. Google bewertet Webseiten aber auch auf Grundlage von externen Faktoren. Dabei spielen Backlinks eine ganz besondere Rolle. Als Backlinks werden Links bezeichnet, die von einer anderen Webseite auf die eigene verweisen. Für Google handelt es sich bei Backlinks um Empfehlungen. Wenn eine Webseite von anderen Webseiten empfohlen wird, kann sich das auf deren Ruf und somit auch auf die Bewertung auswirken. Für Webseitenbetreiber ist es deshalb wichtig, Backlinks zu erhalten, die zeigen, dass die eigene Webseite relevant und empfehlenswert ist. Backlink ist aber nicht gleich Backlink – geht vor Quantität. Es sollte sich also um seriöse Webseiten handeln, die nach Möglichkeit einen thematischen Bezug zur eigenen Webseite haben.

Kauf von Backlinks

ABAKUS-20-JAHREZunächst einmal ist es möglich, Backlinks zu kaufen. Das trifft beispielsweise auf Einträge in bestimmte Online-Verzeichnisse zu. Aber auch der Kauf von Recherche-Möglichkeiten zu Links ist eine Option. Spezialisten suchen dann mögliche Webseiten, bei denen die Unterbringung eines Links möglich und sinnvoll wäre. Eine Agentur kann darüber hinaus herausfinden, ob bestehende Links zur Seite kaputt sind und diese reparieren lassen. Bei diesen Modellen wird die Recherche vergütet und man kann sich anschließend selbst darum kümmern, die genannten Websites anzuschreiben, dass der Inhalt der linkgebenden Seite aktualisiert und ein Link wieder gesetzt wird und funktioniert. Möchte man eine Agentur mit der Erweiterung und Überprüfung des Backlinkprofils der eigenen Webseite beauftragen, sollte man unbedingt darauf achten, dass der Anbieter vertrauenswürdig ist und nur Maßnahmen anwendet, die nicht gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Zum Beispiel die SEO Agentur ABAKUS Internet Marketing genießt ein hohes Ansehen in der Branche und hat langjährige Erfahrung auf dem Gebiet, in diesem Jahr feiert die SEO Agentur ihr 20-jähriges Jubiläum.

In einem Gespräch mit Linkbuilding Expertin Anna Pianka, Abteilungsleiterin SEO OffPage bei ABAKUS, teilte sie mir mit, dass es für Websitebetreiber hilfreich sein kann, sich mit anderen Websitebetreibern thematisch auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Wenn dann ein Websitebetreiber über ein bestimmtes Thema berichtet, denkt dieser vielleicht automatisch an den anderen Webmaster, mit welchem er sich zuletzt über das Thema seines Artikels ausgetauscht hatte und der einen guten Artikel zu dem Thema veröffentlicht hat. So kann auch ein neuer Link in einem Artikel entstehen, weil jemand im von jemandem anders mit dein eigenen Website-Inhalten präsent ist.

Verdienen von Backlinks

Webmaster, die möchten, dass ihre Website bekannter wird, sind gut damit beraten sich über gute OnPage-Inhalte Backlinks zu verdienen. Je einzigartiger und ansprechender die Inhalte auf der eigenen Webseite sind, desto eher entscheiden sich andere Webseitenbetreiber ganz von allein dafür darauf zu verweisen. Besonders leicht haben es hier Start-Ups mit innovativen Produkten.

Online-Magazine freuen sich, wenn auf ihre thematischen Bereiche spezialisierte Personen interessante Fachbeiträge für ihr Portal schreiben. Wenn diese von hoher Qualität sind, steigern sie auch die ‚Qualität der Website, auf welcher sie veröffentlicht werden. Auch Interviews (schriftlich oder im Podcast) können ein geeignetes Mittel für die Informationsweitergabe zu eigenen Inhalten darstellen. Auf Personen, die für ihren Bereich bekannt sind, kommen Autoren gerne zu, um Informationen zu erhalten, welche für ihre Artikel genutzt werden können. Grundsätzlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, man muss sie nur finden. Hilfreich ist es für beide Seiten zu schauen, ob die thematischen Bereiche sich ergänzen und wo Gemeinsamkeiten vorhanden sind.

Links können außerdem aus Pressemitteilungen resultieren, die aufgrund von ihrer interessanten Inhalte auf anderen Newsseiten veröffentlicht wurden. Deswegen lohnt es sich zu Neuerungen, Veranstaltungen, Jubiläen und weiteren relevanten Ereignissen jeweils eine entsprechende Pressemitteilung zu veröffentlichen. Mit etwas stößt diese auf Interesse und wird von Journalisten, Bloggern und anderen Personen aufgegriffen und weiterverbreitet, sodass weitere Backlinks entstehen.

Wenn eine Webseite ein hochwertiges Backlinkprofil vorweisen kann, wird diese von Google, aber auch anderen Suchmaschinen meist besser eingestuft und weist gute Platzierungen in den Suchergebnissen auf. Da dies zu mehr Besuchern und möglicherweise auch zu neuen potenziellen Kunden führt, sollte sich jeder Webseitenbetreiber mit den Links, die auf seine Seite verweisen, durch eine Backlink-Verifikation auseinandersetzen und bei Bedarf für neue starke Backlinks sorgen.

Bild: @ depositphotos.com / asnidamarwani

Tommy Weber