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Kurkumin – Gewürz und Heilmittel

Kurkumin - Gewürz und Heilmittel

Kurkuma – dieses Wort kennt jeder, der mit der asiatischen Küche, speziell mit den Spezialitäten aus Indonesien vertraut ist. Kurkuma ist ein Gewürz, was hierzulande den Namen Gelbwurz trägt und jeder Currymischung seine Farbe verleiht. Der Hauptinhaltsstoff dieses Gewürzes ist Kurkumin, der sich als Heilmittel bewährt hat. Kurkumin wird eine hervorragende, positive Eigenschaft auf die menschliche nachgesagt. Sogar bei sehr schweren Erkrankungen wie Krebs kommt Kurkumin zum Einsatz.

Zahlreiche Studien haben inzwischen nachgewiesen, wie wirkungsvoll Kurkumin sein kann. Das Gewürz gehört zu den ältesten bekannten Gewürzen auf dieser Welt. Experten gehen davon aus, dass schon vor Tausenden von Jahren die Menschen bei der Linderung und sogar bei der Heilung von Krankheiten auf Kurkumin gesetzt haben.

Eine Pflanze mit viel Potenzial

Im südlichen Asien kommt kaum ein Gericht ohne Kurkuma aus. Zum einen verleiht der Farbstoff Kurkumin dem Essen eine schöne Färbung, außerdem wird das Essen besser verdaulich. Bei Kurkumin handelt es sich um einen sogenannten sekundären Pflanzenstoff, der aufgrund seiner sehr intensiven Gelbfärbung noch als natürliche Lebensmittelfarbe verwendet wird. In Asien wird das Gewürz jedoch vor allem als Heilmittel bei vielen verschiedenen Krankheitsbildern verwendet.

In den westlichen Industrienationen beschäftigen sich die Wissenschaftler schon seit einigen Jahren mit der Gewürzpflanze und testen ihre Fähigkeit als Heilpflanze. Die Forscher schätzen vor allen Dingen das große Potenzial des Polyphenol, was im Kurkumin enthalten ist. Dieser Inhaltsstoff hat sich bereits bei der Behandlung von Diabetes und Demenzerkrankungen einen guten Namen gemacht.

Neue Möglichkeiten

Kurkumin hat viele sehr gute Eigenschaften für die Gesundheit, aber es gibt ein großes Problem. Die reine Bioverfügbarkeit des Kurkumins sieht aufgrund der nur geringen Wasserlöslichkeit eher schlecht aus. Genauer gesagt: Nur sehr wenig des fettlöslichen Wirkstoffs kann in der wasserhaltigen Umgebung des menschlichen Darms tatsächlich aufgenommen werden. Die Forschung hat dies zu einem der Hauptthemen gemacht und ist dabei auf völlig neue Möglichkeiten für die Bioverfügbarkeit gestoßen. Um diese Verfügbarkeit deutlich zu erhöhen, ist nur die sogenannte liposomale Form geeignet. Der Wirkstoff wird dabei im Inneren der Liposomen eingekapselt, damit er von den Zellen im menschlichen schneller und vor allem effektiver aufgenommen werden kann.

Hilft Kurkumin gegen Hautalterung?

Altern ist zwar ein natürlicher Prozess, den aber nicht jeder Mensch gleichermaßen akzeptieren kann. Um das Altern der Haut zu stoppen, legen sich viele unter das Messer eines ästhetischen Chirurgen, dabei geht es auch unblutig und viel einfacher mit der Hilfe von Kurkumin. Die Inhaltsstoffe des Gewürzes wirken wie ein starkes Antioxidans, was die Zellen daran hindert, vorzeitig zu altern. Zudem schützt Kurkumin vor den Schädigungen durch die freien Radikalen, welche die Zellen angreifen.

Wer regelmäßig mit Kurkuma würzt, verringert auf diese Weise effektiv den oxidativen im zentralen Nervensystem. Das Gehirn wird außerdem vor krankhaften Veränderungen geschützt, wie etwa vor Alzheimer oder anderen Krankheiten, die zu einem altersbedingten Verfall führen können.

Bei welchen Krankheiten kann Kurkumin helfen?

In der traditionellen chinesischen sowie in der altindischen Ayurveda-Medizin spielt Kurkumin schon sehr lange eine wichtige Rolle. In der klassischen Medizin hat es sich zunächst als Mittel bei Verdauungsproblemen einen guten Namen gemacht. Diverse Studien haben nachgewiesen, dass Kurkumin bei der Behandlung eines zu hohen Blutdrucks helfen kann und dass es die Wirkung von Kortison hat, jedoch ohne die oftmals schwerwiegenden Nebenwirkungen.

Kurkumin gilt zudem als entzündungshemmendes Mittel. Eine wichtige Rolle spielt hier ein Protein, was Gilz genannt wird. Dieses Protein ist eigentlich dafür zuständig, entzündliche Prozesse im Körper zu unterbinden. Leider nimmt es diese Aufgabe nicht so ernst, denn wenn es zu einer Entzündung kommt, verschwindet das Protein einfach. Kortison sorgt dafür, dass das Protein sich vermehrt, was hingegen zu Veränderungen in den Zellen führt. Um so etwas zu verhindern, kommt Kurkumin zum Einsatz, das einen natürlichen Ersatz zum Kortison darstellt.

Mit Kurkumin gegen Krebs

Gesundheitsportale, wie beispielsweise medavital.de, berichten über die Erfolge, die die Medizin mit natürlichen Stoffen wie dem Kurkumin erzielt. Dabei geht es auch um eine Krankheit, die wie keine andere gefürchtet wird: Krebs. Hierzu gibt es immer wieder neue Untersuchungen, Studien, Versuchsreihen und Tests. Ein differentieller Chemo-/Biologikasensitivitätstest befasst sich beispielsweise mit der immer wieder ausgeprägten Individualität von Tumoren und wie sie behandelt werden können. Für viele dieser Tumore ist eine Chemotherapie der richtige Ansatz, von großem Interesse für die Medizin sind auch die Therapien, die eine klassische Chemo begleiten. Naturkundliche Präparate haben hier einen hohen Stellenwert, bei Kurkumin sind es laut einer Studie sogar knapp 60 Prozent.

Für den Patienten bedeutet das: Die ist zwar effektiv, aber sie ist nicht mehr so anstrengend. So etwas betrifft vor allem diejenigen, deren Krebs mit Chemo- und Strahlentherapie behandelt wird. Die Wirkung von naturkundlichen Präparaten wurde bereits nachgewiesen und die moderne Medizin setzt heute mehr denn je auf die Unterstützung dieser Produkte, vor allem bei vielen Krebsarten.

Es wird weiter geforscht

Lange waren Heilpflanzen und ihre positiven Eigenschaften in der Medizin verpönt. Dies hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Immer mehr Mediziner beziehen Wirkstoffe wie das Kurkumin in die Behandlung selbst von schweren Krankheiten mit ein. Die Forschungsergebnisse machen Hoffnung, natürliche Präparate wie Kurkumin jedoch als eine Art Wundermittel zu sehen, ist falsch. Sein Essen mit Currypulver zu würzen, um eine Entzündung im Körper zu heilen, reicht leider nicht aus, so hoch kann die Konzentration des Pulvers gar nicht sein, um Erfolge zu erzielen. Dazu kommt, dass wie schon erwähnt, Kurkumin schlecht wasserlöslich ist und der Körper es daher nicht so gut aufnehmen kann.

Mehr als nur ein Ersatz

Kortison wurde als wirksames Mittel besonders bei entzündlichen Prozessen gefeiert, aber das Mittel hat beträchtliche Nebenwirkungen. Mit Kurkumin hat Kortison einen natürlichen Pedanten bekommen. Die Inhaltsstoffe der Gelbwurzel sind denen von Kortison sehr ähnlich. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass Kurkumin, anders als Kortison, keinerlei Nebenwirkungen hat. Nach Meinung von vielen Forschern wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis entsprechende Medikamente auf den Markt kommen, die den Wirkstoff Kurkumin enthalten.

Diese Medikamente können dann bei vielen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes helfen, ohne dass die Patienten den Nebenwirkungen ausgesetzt sind, wie sie bei herkömmlichen Medikamenten immer wieder auftreten. Schon heute werden Präparate mit Kurkumin bei Entzündungen bereits mit Erfolg eingesetzt.

Bild: @ depositphotos.com / Nopparatp

Tommy Weber