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Feng Shui – gesund wohnen und arbeiten

Feng Shui – gesund wohnen und arbeiten

Was ist Feng Shui? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister, denn für die einen ist Feng Shui eine Kunst, für die anderen eine ernst zu nehmende Wissenschaft. In erster Linie geht es hier aber um den Einfluss der auf den Menschen. Die Feng Shui Lehre beruht dabei auf Erfahrungen und dazu noch auf Intuition. Die Lehre kommt aus , sie ist 3500 Jahre alt und ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen . Der Begriff Feng Shui steht für Wasser und Wind. Die Lehre lässt sich in einem Satz gut zusammenfassen, denn das Qi wird vom Wind zerstreut und stoppt erst an den Grenzen des Wassers.

Feng Shui ist die Kunst, die Lebensenergie, also das Qi, vor dem Wind zu schützen und mithilfe des Wassers zu beeinflussen. Das Ganze klingt zunächst einmal kompliziert, ist es aber nicht. Den Europäern ist diese Sichtweise der Naturgesetze fremd, aber es lohnt sich, Feng Shui einmal näher zu betrachten und vielleicht sogar für sich selbst anzuwenden.

Wie sehen die Grundlagen des Feng Shui aus?

Die Grundlage für Feng Shui ist die , das Qi oder Chi genannt. Dabei handelt es sich vereinfacht ausgedrückt um so etwas wie den Atem des Universums, eine besondere Lebenskraft und Lebensenergie. Auf den Menschen übertragen wird Qi der Geist. Diese Energie ist universell vorhanden, sie zirkuliert ständig, sie kann sowohl gelenkt als auch gesammelt oder zerstreut werden und konzentriert sich auf alle Lebewesen. Feng Shui will die Energie nutzbar machen, die den Menschen umgibt. Durch Feng Shui wird es möglich, äußere Energiequellen zu nutzen, denn nur dann kann die innere Energie fließen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Yin und Yang, die für ein harmonisches Gleichgewicht sorgen.

Das Konzept für das perfekte Gleichgewicht

Nach der traditionellen chinesischen Auffassung gibt es zwei Energiepole – Yin und Yang. Sie bilden die perfekte Einheit und werden nur in Verbindung zu Realität. Yin ist weiblich, Yang männlich, Yin ist Instinkt, Yang ist Denken, Yin ist Ende, Yang ist Anfang. Wer und mit einer Umwelt in Harmonie leben möchte, muss Yin und Yang ins Gleichgewicht bringen, was mit der Hilfe von Feng Shui gelingt. Wer ein passendes Haus für seine sucht, kann von Yin und Yang ebenso profitieren wie von der Feng Shui Lehre, und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

An einem kleinen Beispiel lässt sich einfach erklären, wie das Gleichgewicht praktisch zur Anwendung kommen kann:

  • Wenn der Eingang eines Hauses direkt auf eine Straße zuläuft, werden viele wahrscheinlich vom Kauf dieses Hauses abraten.
  • Überwiegen hingegen die Vorteile des Hauses, wie etwa die direkte Umgebung, und gefällt das Haus der ganzen Familie, dann wird es gekauft.
  • Um das Gleichgewicht nach der Feng Shui Lehre wieder herzustellen, sollten Hecken und Bäume in den Garten gepflanzt werden, die den Einfluss der Straße schwächen.

Die große Bedeutung der Farben

spielen im Zusammenhang mit Feng Shui eine wichtige Rolle, auch was die Einrichtung des neuen Hauses angeht. Viele Menschen fühlen sich von ganz bestimmten Farben angezogen, andere Farben wiederum wirken abstoßend. Wer sich auf seinen Instinkt verlässt, wird genau die Farben für die Einrichtung finden, die zum individuellen Geschmack passen. Sicher kann sich der Geschmack auch bei Farben im Laufe des Lebens immer mal wieder verändern, die Gründe dafür sind vielfältig. Beim Feng Shui bedeutet es, sich zu einer Farbe besonders hingezogen zu fühlen, dass ein intuitives Bedürfnis erfüllt werden soll, was ein bestimmtes Chakra stärkt.

Im Feng Shui sind alle Farben beweglich, sie sind keine Dogmen, sondern sollen für das Wohlbefinden sorgen. Dies bedeutet zugleich, dass die Farben wechseln können, sei es bei der oder beim Dekorieren mit Heimtextilien.

Feng Shui für ein harmonisches Zuhause

Wer sich mit der Hilfe der Feng Shui Lehre einrichten möchte, sollte sich nicht nur an der gängigen Mode orientieren, sondern mehr auf die Intuition hören. Was unterstützt die Energie, damit sie sich im ganzen Haus ausbreiten kann? So sollte der Hauseingang stets frei und großzügig gestaltet sein. Geht es nach den Feng Shui Regeln, dann gibt es im Haus so wenig wie möglich Ballast. Genauer gesagt, sollte so wenig wie möglich auf den Dachboden und im Keller stehen, die Räume sollten außerdem hell, frisch und luftig sein. Für einen langen Flur heißt es, ihn aufzugliedern, damit das Ganze nicht wie eine Durchgangsstraße wirkt.

Die Einrichtung muss so gestaltet sein, dass sich die Bewohner des Hauses selbst nach vielen Jahren noch darüber freuen können. Zimmerpflanzen und Blumen sind ein wichtiges Thema beim Feng Shui. Die Pflanzen müssen sich wohlfühlen, blühen und keine welken Blätter haben. Alles was spitz ist, sollte nach der Feng Shui Lehre keinen Platz im Haus haben. Der Platz für die Spiegel muss sehr sorgfältig ausgewählt werden, denn Spiegel reflektieren Licht und damit auch Energie. Räume, die keine Fenster haben, werden durch einen Spiegel belebt. Ganz wichtig ist es, sich von Dingen zu trennen, die eine schlechte Erinnerung in sich bergen, denn sie können die durch Feng Shui aufgebaute Energie wieder zerstören.

Ein harmonischer Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich sollte so ausgerichtet sein, dass es leicht fällt, seiner nachzugehen. Im Büro geht es in erster Linie um Effektivität und zugleich um Erfolg. Mit der Hilfe von Feng Shui lassen sich Materialien, Formen und Farben wie auch die Art der jeweiligen Einrichtung so gestalten, dass das anstrebte erreicht wird. In den meisten Büros arbeiten viele Menschen und damit sie sich wohlfühlen, sollte die Einrichtung so gewählt werden, dass sie Harmonie ausstrahlt. Pastellfarben oder Weiß, naturbelassene Hölzer sowie harmonische Farben und Muster sorgen hier für eine harmonische Zusammenarbeit.

Feng Shui macht es möglich, einzelne Arbeitsplätze mit wenigen Mittel so zu gestalten, dass sie die Mitarbeiter nach den fünf Elementen unterstützen oder neutral sind. Dabei ist vor allem die Wahl des richtigen Sitzplatzes sehr wichtig. Eine Wand im Rücken gibt Stärke und sorgt für mehr Übersicht, eine Tür und ein Fenster im Rücken ist hingegen ein schwächendes Element. Dies gilt übrigens nicht nur für den alltäglichen Arbeitsplatz, sondern auch für den Platz am Verhandlungstisch. Wer erhöht sitzt, ist immer in der besseren Position, die Verhandlungen zu fühlen, denn es schwächt den Verhandlungspartner, der zu einem anderen hinaufschauen muss.

Bild: @ depositphotos.com / ivusakzkrabice

Tommy Weber