Daran muss bei der Krisenvorsorge gedacht werden

Daran muss bei der Krisenvorsorge gedacht werden

Aktuell nehmen die Krisen kein Ende und viele Bürger haben das Gefühl, in einem ständigen Krisenmodus zu leben. Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Probleme mit dem Erdgas, die steigende Inflation, die alles verteuert, was zum Leben gebraucht wird, aber vor allem die steigenden Energiekosten machen eine Krisenvorsorge notwendig. Aber wie sieht eine solche Krisenvorsorge aus? Beschränkt sie sich nur auf Lebensmittel und Getränke, auf Alternativen zum elektrischen Licht und auf Hygieneartikel?

Was brauchen Familien und Alleinstehende, wenn es zu einer Krisensituation kommt? Woran sollte jeder denken, um nicht in eine Notlage zu geraten?

Diese sieben Punkte sind für die Krisenvorsorge von Bedeutung

Wer die in der Krise richtig bewältigen will, sollte nach einem Plan mit sieben wichtigen Punkten vorgehen:
  1. Ausreichend .
  2. Nahrung
  3. Medikamente
  4. Hilfsmittel bei Ausfall der Energie.
  5. Notfallgepäck für 72 Stunden.

Die Gesundheit steht an erster Stelle

Sollte es tatsächlich zu einer Krisensituation wie einem Blackout kommen, dann ist es sehr wichtig, nicht kopflos und panisch zu reagieren. Probleme lassen sich immer besser mit klarem und nüchternem Verstand lösen. Deshalb sollte eine Familie oder eine Hausgemeinschaft einen Notfallplan erarbeiten, wer im Ernstfall, welche Aufgabe übernimmt. Gibt es im vielleicht ältere, kranke Menschen? Hier ist es wichtig, dass ihnen zuerst geholfen wird. Von Bedeutung ist immer, einen Sammelpunkt auszumachen, an dem sich alle treffen, falls es zu einem Stromausfall kommt.

Kommt es situationsbedingt zu gesundheitlichen Problemen, dann sollte einer in der Familie oder in der Hausgemeinschaft sich in Erster Hilfe auskennen und entsprechend ausgerüstet sein. Um schnell in ein Krankenhaus zu kommen, muss ein vollgetanktes Auto zur Verfügung stehen.

Wasser ist überlebenswichtig

Bei der Krisenvorsorge spielt die Versorgung mit Wasser die wohl wichtigste Rolle. Während der Mensch drei Wochen ohne Nahrung auskommen kann, reichen drei Tage aus, um zu verdursten. Drei Liter Wasser pro Tag sollte daher bei der Krisenvorsorge eingeplant werden. Für drei Tage sind es dann zehn Liter pro Person. Je nach Krisenfall kann es vorkommen, dass Wasser aufbereitet werden muss, falls die städtischen Kläranlagen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten können. Anhand von Wasserfiltern, chemischen Wasserreinigern oder speziellen Verfahren mit UV-Licht wird sichergestellt, dass immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

Die Nahrung in der Krisenvorsorge

Keine Krisenvorsorge ohne den entsprechenden Vorrat an Nahrungsmittel der unterschiedlichsten Art. Alles, was sich lange hält, sollte auf jeden Fall mit in den Notvorrat. Sehr wichtig ist es, daran zu denken, dass Tiefkühlkost zwar lange hält, aber für die Krisenvorsorge nicht infrage kommt. Fällt der Strom auch nur für 24 Stunden aus, dann ist fast alles, was in der Tiefkühltruhe liegt, reift für den Mülleimer. Eingekochte Lebensmittel sind hier die bessere Wahl. Alles, was ist Dosen verpackt ist, hält sich lange, ebenfalls eine gute Idee ist das Einlegen oder Dörren von Obst.

Auch in Krisenzeiten an die Hygiene denken

In früheren Krisen- und Kriegszeiten hat die fehlende oder mangelnde Hygiene viele Menschenleben gefordert. Hygiene dient bei der Krisenvorsorge nicht allein dem Wohlbefinden, sondern vor allem der Gesundheit. Falls es zu einer Krise kommt, die das Einkaufen im Supermarkt unmöglich macht, ist es besser, alles, was die Hygiene betrifft, auf Vorrat im Haus zu haben.

Dazu gehören:

  • Taschentücher
  • Feuchttücher
  • Toilettenpapier
  • Binden und Tampons
  • Alles für die Zahnhygiene.
  • Duschgel
  • Shampoo oder Haarseife.
  • Windeln für das .

Nicht nur wer im eigenen Haus wohnt, sollte über die Anschaffung einer Campingtoilette nachdenken, die auf jeden Fall hygienischer als ein Eimer ist.

Was gehört alles in die Hausapotheke?

Zur Vorsorge für Krisenzeiten ist eine richtig ausgestattete Hausapotheke ebenso wichtig wie alles, was zum Thema Hygiene gehört. Was sollte in dieser Krisenhausapotheke vorhanden sein? Besonders wichtig sind Schmerzmittel, Medikamente gegen Durchfall, ein Fieberthermometer, Wundpflaster, Verbände und Kompressen, ebenso Mittel gegen Erkältungen und zur Desinfektion von Wunden. Menschen, die unter Diabetes leiden, sollten sich im Vorfeld mit ihrem besprechen. Er weiß, wie viel Ampullen Insulin und wie viele Spritzen notwendig sind, damit es für mindestens zehn Tage Ausnahmezustand reicht.

Grundsätzlich sollten alle, die chronisch krank sind, sich sicherheitshalber von ihrem Arzt beraten lassen, welche Medikamente wie lange haltbar sind und wie sie richtig gelagert werden.

Die richtige Vorbereitung für den Energieausfall

Wenn weder die Stromversorgung noch die Versorgung mit oder Gas funktioniert, ist es besser, darauf vorbereitet zu sein. Taschenlampen und Batterien sind in diesen Notsituationen enorm wichtig, ebenso wie Kerzen und noch ein Radio mit Kurbelbetrieb. Da die Ölheizung, die Wärmepumpe und die Gasheizung Strom brauchen, um Wärme zu liefern, ist ein Ofen, der vielleicht als Reserve gekauft wird, keine schlechte Idee. Gekocht werden kann im Notfall auch mit einem einfachen Campingkocher, der mit einer Gaskartusche betrieben wird. Damit kann einfach eine Dose oder ein Fläschchen für das Baby erwärmt werden.

Notfallgepäck für 72 Stunden

Einen Notfallrucksack zu packen, ist in Krisenzeiten immer eine gute Entscheidung. Wer sein geschütztes Haus verlassen muss, sollte in diesem Rucksack alles aufbewahren, was wichtig ist.

Hierzu gehören Dokumente, wie die Versicherungsunterlagen, die Impfausweise und die Unterlagen, die das Auto betreffen. Ebenfalls nicht fehlen sollte ein Vorrat an Essen und Trinken für mindestens drei Tage. Neben Medikamenten und Mitteln, um Wasser zu reinigen und aufzubereiten, ist wärmende , insbesondere Unterwäsche, äußerst wichtig. Dieser Rucksack sollte nach Möglichkeit immer fertig gepackt bereitstehen, ohne danach lange suchen zu müssen. Wichtig ist zudem, dass der Rucksack nicht allzu schwer ist, falls eine längere Wegstrecke zurückgelegt werden muss.

Fazit zur Krisenvorsorge

Vorsorge in Krisenzeiten zahlt sich immer aus. Wer unvorbereitet in eine kritische Situation kommt, fühlt sich schnell überfordert, agiert überhastet und vergisst nicht selten die Dinge, die besonders wichtig sind. Natürlich muss es nicht zu einem Stromausfall oder zu einer Unterversorgung mit Gas kommen, aber es ist immer besser, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Nichts zu tun und sich auf die Hilfe des Staates zu verlassen, ist keine so gute Idee. In Krisenzeiten hat es sich seit jeher bewährt, dass jeder die notwendigen Vorkehrungen selbst trifft. Alle, die ausreichend Nahrung, Flüssigkeit und die wichtigsten Medikamente in einen Rucksack für die Flucht gepackt haben, können relativ beruhigt und entspannt in die Zukunft schauen.

Bild: @ depositphotos.com / Olegkalina

Tommy Weber

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