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Über mich

Hallo, mein Name ist Ben und ich bin Diplom-Sozialwissenschaftler. Seit 2002 entwickle und konzipiere ich Websites und Online-Kampagnen.

  • Benjamin Jopen

    Benjamin Jopen

    Cooler Typ. Manchmal.

    Seit über 10 Jahren selbstständig. Seit längerem aber nur noch aus Spaß an der Freude und um ausgewählte Projekte zu rocken.

    twitter

    Eine gute Kampagne gefällt der Zielgruppe und nicht dem Vorstand.

Was mache ich hier überhaupt?

Das Internet  hat unsere Gesellschaft nachhaltig verändert – auf sämtlichen Ebenen. Es hat verändert, wie wir Informationen aufnehmen, wann wir sie aufnehmen, wo wir sie aufnehmen.

Es hat verändert, woher wir Informationen überhaupt bekommen und wie sie entstehen. Es hat sich verändert, woher wir von dem neuen Restaurant in unserer Nachbarschaft erfahren, wie wir uns mit den Freunden zum Essen gehen verabreden und wo wir nachher die Erfahrung darüber teilen. Genauso hat sich unser Nachrichtenkonsum verändert – wir nehmen Informationen nicht nur am Frühstückstisch mit der Tageszeitung oder abends während der Tagesschau auf, sondern über soziale Netzwerke und Push-Meldungen von Tickernachrichten ununterbrochen, rund um die Uhr.

Der vernetzte Mensch von heute würde vermutlich in einem Informationsüberfluss ersticken, hätte er nicht seine sozialen Netzwerke, die für ihn die Selektion übernehmen. Nicht mehr Journalisten, sondern unsere Facebook-Freunde werden zu den Gatekeepern des Informationsflusses. Ihnen vertrauen wir, ihre Empfehlungen und Meinungen sind für uns wichtig. Warum diese großen Worte? Weil es nicht nur darum geht, einfach eine Website zusammenzuklöppeln.

Es geht um viel mehr: Wer gehört zur Zielgruppe, welche Informationen wird von ihr verlangt, wie müssen wir sie aufbereiten und wie kommunizieren wir vertrauensvoll mit ihr. wie gehen wir mit Kritik um? Denn wenn das Internet (insbesondere das mobile Internet und soziale Netzwerke) unsere Gesellschaft verändert hat, brauchen wir ganzheitliche Konzepte und andere Strategien als vor 10 Jahren.

Hallo, hier bin ich.

Wer ist der Kerl?

Den technischen Teil meiner Ausbildung habe ich mir über Jahre selbst angeeignet. Als ich Ende der 1990er damit anfing Websites zu programmieren, gab es keine Studiengänge (davon mal abgesehen, dass ich zu der Zeit noch zur Schule ging) oder Ausbildungen. Wir waren Pioniere und das Internet unsere Spielwiese. Deshalb bin ich ein Allrounder und auf vielen Gebieten zu Hause: Webentwicklung, Grafikdesign, Schulungen, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, barrierearme Websites, E-Mail-Marketing, Benutzerfreundlichkeit (Usability), Datenschutz, Online-Journalismus, Videoaufnahme & -Schnitt.

Bei der Arbeit auf der Grünen Wahlparty am 13. Mai 2012

Bei der Arbeit auf der Grünen Wahlparty am 13. Mai 2012 – Fotos: Christof Wolff

Bewusst habe ich nach meinem Abitur nicht für ein Informatikstudium oder Ähnliches entschieden. Nicht nur, weil sich das Netz so schnell entwickelt, dass die erste Hälfte des Studiums bei Abschluss völlig überholt wäre. Nein, ich wollte meinen Horizont erweitern. Ich studierte an der Universität Duisburg-Essen den „Integrierten Studiengang Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft)“ und bin seit 2011 mit der Abschlussnote 1,3 Diplom-Sozialwissenschaftler. Meine Diplomarbeit schrieb ich natürlich über den Online-Wahlkampf (Note: 1,2).

Durch meine jahrelange praktische Erfahrung und das Studium habe ich einen anderen Blick auf die Dinge. Ich stehe als Politikwissenschaftler nicht als Ochs vom Berg und habe von den technischen Hintergründen keine Ahnung. Genau so wenig bin ich ein Programmierer, der über Politik nur beim Bier mit den Kollegen spricht. Ich führe beide Pole zusammen, erarbeite Konzepte und Kampagnen mit dem Hintergrundwissen wie Politik und wie das Netz funktioniert.

Seit 2002 bin ich mit einer eigenen Firma selbstständig. Anfangs noch als „beCRE8TIVEstudios GbR“, seit einigen Jahren als Einzelunternehmer unter dem Namen „kre8tiv“.  Die Selbstständigkeit fing während meiner Schulzeit als „bezahltes Hobby“ an, wurde irgendwann aber immer mehr. Seit 2006 bin ich nun festangestellt in der Landesgeschäftsstelle von Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen und dort mittlerweile „Referent für Online-Kommunikation“.

Trotzdem kann ich nicht von spannenden Projekten und Aufgaben lassen. Hin und wieder realisiere ich deshalb das ein oder andere Stück Internetgeschichte.

Politisches

Ebenfalls seit 2002 bin ich aktives Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Ich war bis zu meinem Umzug nach Düsseldorf Mitglied im Kreisvorstand Kleve, Direkt- und Listenkandidat zur Bundestagswahl 2005, bin Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Medien- & Netzpolitik NRW und Beisitzer im Bezirksvorstand Niederrhein-Wupper. In der Partei engagiere ich mich insbesondere für die Themen Netzpolitik, Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz und Beteiligung.

Warum hat das hier Platz? Nun, erstmal ist es kein großes Geheimnis das ich Grünes Mitglied bin. Transparenz und so. Ich habe aber keinen missionarischen Eifer, falls jemand sich davon abgeschreckt fühlen würde… Vielmehr möchte ich damit meine Ernsthaftigkeit dokumentieren. Ich möchte das Internet entwickeln. Nicht nur technisch. Auch politisch. Die Grundwerte für die es steht, Freiheit und Gleichheit, bewahren und stärken. Ich überlasse das Internet weder fragwürdigen Agenturen, die lieblos irgendetwas zusammen kopieren, noch ahnungslosen alten Herren im feinen Parlamentsanzug. Dafür bin ich mit zuviel Leidenschaft dabei.