Relaunch: Ein Blick hinter die Kulissen: Intern

Schon bevor ich den Entschluss gefasst hatte, die Website auch inhaltlich komplett umzustellen, war mir klar: Diesmal arbeitest Du mit WordPress. Davor hatte ich in drei verschiedenen Website-Versionen immer TYPO3 genutzt. Dabei war es keine Entscheidung gegen TYPO3 sondern eine für WordPress. Das System ist lebendig, dynamisch – so wie diese Website es sein sollte.

Zum Start des Blogs will ich Euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der neuen Technik geben und kurz anreißen, was ich womit realisiert habe.

Die Basis: WordPress 3.0

Mit Version 3 hat WordPress einen größeren Sprung gemacht und einige Neuerungen eingeführt, z.B. auch die neue Menüverwaltung zur Seitennavigation. Sehr praktisch, nimmt sie einem doch viel Arbeit ab.

Das größte Feature in WordPress 3 ist aber sich dier Möglichkeit, eigene Post-Arten zu definieren (Custom_Post_Types). Diese damit verbundenen Möglichkeiten habe ich schnell schätzen gelernt und nutze sowohl für das Portfolio, als auch für den FAQ-Bereich eigene Custom_Post_Types. Bei der Einrichtung verzichte ich allerdings auf eines der vielen Plugins, sondern definiere alles brav per Hand im Theme.

So schön die Neuerungen sind, WordPress hatte auch bislang viel zu bieten. Ein in meinen Augen immer unterschätztes Tool ist dabei die integrierte Linkverwaltung. Da ist mehr drin, als bloß eine simple Blogroll, die einfach ein paar Links auflistet. Meine Bookmark-Section nutzt nichts Anderes als die Standardfunktionalitäten.

Theme-Eigenentwicklung

Aprospos WordPress-Theme: Müßig zu erwähnen, dass es sich um eine Eigenentwicklung mit einigen netten Features handelt. Als Basis dient mir das absolut empfehlenswerte Basis-Theme von Frank Bültge, dass ich für meine Zwecke in den letzten Monaten massiv erweitert habe. Die meiste Arbeit nimmt mir dabei die eigene Option-Page ab, in der diverse Einstellungen vorgenommen werden können, ohne jedes Mal im Source-Code arbeiten zu müssen.

Dazu gehört unter Anderem auch die Auswahl des Logos, dass ich nach Bedarf wechseln kann. Zuletzt hatte ich angesichts der heißen Temperaturen eine Version mit Sonnenschirm kreiert.

Die Ausgabe der selbst erstellten Custom_Post_Types erfolgt über speziell angelegte Page-Templates. Um das Portfolio etwas aufzufrischen nutze ich für die Showcases den grandiosen jQuery Nivo-Slider.

Auch im FAQ-Bereich kommt jQuery zum Einsatz. Zwar ist noch nicht allzuviel los, aber das soll sich bald ändern. Um die Übersichtlichkeit bei mehreren Rubriken zu bewahren, lassen sich einzelne Kategorien per Accordion ausklappen.

In letzter Zeit wurde auch immer mehr die Geschwindigkeit einer Website zum Thema. Nicht nut geringere Ladezeiten, auch eine möglich bessere Gewichtung von Google stehen im Raum. Ich zähle mich ganz sicher nicht zu den Hardcore-Speed-Optimierern, habe aber versucht das Beste mit relativ wenig Aufwand zu erzielen. YSlow und Page Speed liefern dann auch Noten im 80er Bereich (Grade B) – sofern auf der Seite nicht gerade der Nivo Slider genutzt wird.

HTML5 und CSS3

Auch wenn die neuen Standards HTML5 und CSS3 noch nicht endgültig verabschiedet sind, nutze ich bereits erste Features. Statt vieler Div-Layer nutze ich bereits neue Elemente wie Header, Nav, Aside, Article, Section und Footer. Aktuelle Browser haben damit kein Problem, älteren Modellen hilft ein JavaScript auf die Sprünge.

Die Einhaltung von Webstandards ist mir dabei wichtig – egal ob xHTML, HTML 4 oder 5: An gängige Standards sollte man sich halten. Zu Überprüfung nutze ich allerdings nicht den Markup Valiation Service des W3C, sondern den Total Validator, der wesentlich strenger zu einem ist. Dieser hat an der Seite auch im Bereich der Accessibility nach WCAG v2 AAA nichts zu bemängeln.

Beim Einsatz neuer CSS3-Features setze ich auf Progressive Enhancement. Wer einen modernen Browser wie Firefox oder Safari nutzt, kommt in den Genuß von Text-Shadow, Box-Shadow, Transparenz-Effekten oder des Border-Radius. Nutzer de Internet Explorers müssen darauf verzichten, ohne aber funktionale Einbußen festzustellen.

Fertig? Gibt es nicht!

Ihr kennt das Gefühl, gerade wenn es die eigene Website betrifft: Fertig? Gibt es nicht! So viele Ideen hat man noch, sieht überall Verbesserungspotenzial. Das ist auch gut so. Eine Seite soll leben – primär natürlich vom Inhalt. Aber sie muss auch permanent gewartet und verbessert werden – selbst wenn der normale Benutzer die Änderungen kaum bemerkt. Diese Unart, eine Website vielleicht drei, vier Jahre überhaupt nicht technisch weiterzuentwickeln, habe ich noch nie verstanden.

Soweit mein erster kleiner Einblick. Über Feedback oder weitere Fragen freue ich mich, hinterlasst einfach einen Kommentar.

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